Kollagen und Kreuzband im Leistungsfußball

Im modernen Leistungsfußball entstehen bei maximalen Sprints, abrupten Richtungswechseln und Landungen nach Sprüngen erhebliche mechanische Kräfte. Sehnen, Bänder, Knorpel, Faszien und Knochen sind dabei zentrale Strukturen für Stabilität, Kraftübertragung und Gelenkführung.

Diese Gewebe bestehen zu einem wesentlichen Anteil aus Kollagen, dem strukturell dominierenden Protein des menschlichen Körpers. Kollagen bestimmt maßgeblich Zugfestigkeit, Elastizität und mechanische Belastbarkeit.
Diese Belastungen betreffen alle Athleten.

Bei Sportlerinnen kommt eine zusätzliche physiologische Dimension hinzu. Das vordere Kreuzband weist nachweislich Östrogenrezeptoren auf. Das bedeutet, dass dieses Band nicht nur auf mechanische Belastung reagiert, sondern auch auf hormonelle Signale.

Kollagenreiche Gewebe sind keine starren Seilstrukturen, sondern stoffwechselaktive, dynamische Systeme mit kontinuierlichem Umbau. Experimentelle Untersuchungen zeigen, dass Östrogen Prozesse der Kollagenbildung sowie strukturelle Eigenschaften des Bindegewebes beeinflussen kann. Damit kann es auf Organisation und Zusammensetzung der extrazellulären Matrix einwirken, also auf das strukturelle Gerüst, das wesentlich für die mechanischen Eigenschaften von Bändern verantwortlich ist.

Im weiblichen Zyklus schwanken die Östrogenspiegel. Studien beschreiben zyklusabhängige Veränderungen der ligamentären Laxität. Epidemiologische Analysen aus dem Leistungs und College Sport zeigen, dass Rupturen des vorderen Kreuzbandes bei Fußballerinnen im Vergleich zu Fußballern je nach Studie etwa zwei bis sechsfach häufiger auftreten. Als Ursachen werden hormonelle Einflüsse, anatomische Unterschiede und neuromuskuläre Faktoren diskutiert. Die hormonelle Sensitivität des Bandgewebes ist dabei ein wissenschaftlich intensiv untersuchter Bestandteil dieses multifaktoriellen Risikoprofils.

Unabhängig vom Geschlecht unterliegen kollagenreiche Gewebe einem kontinuierlichen Anpassungsprozess an Trainingsreize. Mechanische Belastung setzt strukturelle Stimuli, Ernährung liefert die Bausteine und Cofaktoren, die für diese physiologischen Prozesse benötigt werden.

AMFORMULA® OrthoPrepare Collagen Plus kombiniert hochwertiges Kollagenhydrolysat aus grasgefütterter Weidetierhaltung mit einer umfassenden Mikronährstoffmatrix.

Hydrolysiertes Kollagen liefert charakteristische Aminosäuren wie Glycin, Prolin und Hydroxyprolin, die natürlicherweise Bestandteil von Sehnen, Bändern, Knorpel und Faszien sind. Studien zeigen, dass spezifische Kollagenpeptide nach oraler Aufnahme im Blut nachweisbar sind und im Zusammenhang mit Trainingsbelastung untersucht wurden.

Vitamin C trägt zur normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Knochen und Knorpel bei und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen sowie zu einer normalen Muskelfunktion bei. Vitamin A trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei. Selen und Vitamin E tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Die enthaltenen B Vitamine erfüllen zentrale Aufgaben im Energiestoffwechsel. Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Vitamin B12, Biotin und Pantothensäure tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Vitamin B6 trägt zusätzlich zu einem normalen Proteinstoffwechsel bei. Folsäure trägt zu einer normalen Aminosäuresynthese bei.
Coenzym Q10 ist ein natürlicher Bestandteil der Mitochondrien und kommt physiologischerweise in energieaktiven Geweben vor. Reduziertes L Glutathion ist ein körpereigenes Tripeptid aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin und Bestandteil zellulärer Redoxsysteme. Beide Substanzen sind integraler Bestandteil des biologischen Gesamtkonzeptes der Formulierung.

Im leistungsorientierten Trainingsalltag greifen strukturelle Proteine, Mikronährstoffe und zelluläre Regulationssysteme ineinander. AMFORMULA® OrthoPrepare Collagen Plus integriert diese Komponenten in einer wissenschaftlich fundierten, breit aufgestellten Komposition für Phasen hoher mechanischer Belastung.

Wissenschaftliche Grundlagen
Iwai K et al., Journal of Agricultural and Food Chemistry 2005. Nachweis spezifischer Kollagenpeptide im Plasma nach oraler Aufnahme.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16076145/
Clark KL et al., Current Medical Research and Opinion 2008. Randomisierte kontrollierte Studie zu Kollagenhydrolysat bei sportlich aktiven Personen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18416885/
Zdzieblik D et al., British Journal of Nutrition 2015. Kollagenpeptide kombiniert mit Krafttraining.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26365320/
Jendricke P et al., Nutrients 2019. Kollagenpeptide in Kombination mit Widerstandstraining.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30681787/
Shaw G et al., American Journal of Clinical Nutrition 2017. Gelatine und Vitamin C vor Belastung, Untersuchung von Markern der Kollagensynthese.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27852613/
Hewett TE et al., American Journal of Sports Medicine 2006. Erhöhtes relatives Risiko nicht kontaktbedingter ACL Rupturen bei Athletinnen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11932580/
Agel J et al., American Journal of Sports Medicine 2007. NCAA Daten zu ACL Inzidenz im Fußball.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17589206/
Prodromos CC et al., Clinical Orthopaedics and Related Research 2007. Metaanalyse zum relativen Risiko von ACL Rupturen bei Frauen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17940100/
AMFORMULA® OrthoPrepare
Pflichtangaben
Nahrungsergänzungsmittel. Empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.